SO kannst du verklebte Faszien lockern!

Unser gesamter Körper ist von Faszien durchzogen. Das kollagenhaltige Bindegewebe umhüllt deine Organe, Knochen, Muskeln, Fasern, Gefäße und Sehnen. Mit ihrem feinmaschigen Netz halten sie unseren Organismus zusammen. Sie sorgen für Stabilität und geben gleichzeitig Flexibilität. Wenn die Faszien verklebt, verhärtet oder verkürzt sind, dann kann die Beweglichkeit eingeschränkt werden. Nacken-, Schulter oder Rückenschmerzen und Verspannungen können auftreten. Wir sagen dir in diesem Video, wie du Schmerzen vorbeugen und deine verklebten Faszien lockern kannst!

 

  1. In Bewegung bleiben

Wenn Faszien verkleben oder verhärten, dann sind meistens Bewegungsmangel oder Fehlhaltungen der Auslöser.  Um dem vorzubeugen, ist es also ratsam, aktiv zu bleiben. Neben regelmäßigem Ausdauertraining wie Joggen, Walken oder Schwimmen, solltest du besonders auf eine regelmäßige Bewegung im Alltag achten. Das bedeutet: die Treppe statt des Fahrstuhls oder die Rolltreppe nutzen, zu Fuß gehen, mit dem Fahrrad fahren, Sitzphasen stündlich durch Aufstehen unterbrechen, lange Autofahrten vermeiden und nach dem Essen einen kleinen Spaziergang machen. Achte zudem auf eine richtige Haltung, wenn du dich mit dem Computer oder Handy beschäftigst.

 

  1. Stress reduzieren

Wenn du ständig unter Leistungsdruck stehst, dann musst du damit rechnen, dass auch deine Muskeln und Faszien permanent angespannt sind. Damit sich daraus keine Beschwerden entwickeln, solltest du dich nach Stress und Anspannung immer entspannen.

Yoga, Atemübungen oder Meditationen können deinem Körper dabei helfen, die Verspannungen nicht zu festigen.

 

  1. Auf basische Ernährung achten

Wenn das Bindegewebe starr und unbeweglich wird, kann eine Übersäuerung des Organismus, begünstigt durch einseitige Ernährung, der Grund sein. Dieses Phänomen wurde früher als Säurestarre bezeichnet. Um Muskel- und Gelenkbeschwerden zu lindern, ist es ratsam, auf eine basische Ernährung zu achten. Mindestens die Hälfte deiner Mahlzeit sollte aus Salat, Gemüse und Obst bestehen. Den Verzehr von Fleisch, Wurst, Fisch, Brot und Getreideprodukten solltest du deutlich reduzieren und täglich mindestens zwei Liter Wasser trinken. Mineralwasser, Kräutertees und Fruchtsäfte, die basisch wirken, unterstützen die Ausscheidung von Säure über die Nieren.

 

  1. Mineralstoffe ergänzen

Damit du die Entsäuerung bei Rückenschmerzen oder Verspannungen zu unterstützt, empfehlen wir dir die zusätzliche Einnahme von basischen Mineralstoffen. Diese gibt es zum Beispiel als praktische Sticks in der Apotheke. Damit die überschüssige Säure abgebaut und der Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht gebracht werden kann, sollte die Anwendung zwischen 8-12 Wochen andauern.

 

  1. Faszientraining mit Rolle oder Handtuch

Die verhärteten Bereiche im Rücken, Nacken- oder Schulterbereich kannst du mit einem gezielten Training lockern. Mit Hilfe von Übungen mit einer Faszienrolle oder einem festgerollten Handtuch kannst du die betroffenen Partien massieren und revitalisieren. So wird der Stoffwechsel angeregt und Verklebungen gelöst. Wenn du nicht alleine trainieren möchtest, dann kannst du dafür auch ins Fitnessstudio gehen, denn dort gibt es spezielles Faszientraining.

 

Wenn du aufgrund deines Berufs viel sitzen musst, dann kann es schnell mal zu Verklebungen oder Verhärtungen kommen. Damit du nicht mit unangenehmen Schmerzen durchs Leben gehen musst, empfiehlt es sich also, sich viel zu bewegen und immer genug zu trinken.

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