Ist dein Muttermal gefährlich? DIESER Test zeigt es!

Einige Menschen neigen zu mehr Leberflecken und Sommersprossen als andere. Aber egal wie viele Muttermale du hast: Es ist enorm wichtig, dass du sie regelmäßig vom Hautarzt untersuchen lässt. So kannst du ausschließen, dass sie bösartig sind. Zwischendurch ist es aber ratsam, Muttermale immer wieder selbst zu beobachten. Und wie genau das am besten funktioniert, wollen wir dir einmal erklären.

Mit dem von Experten entwickelten sogenannten ABCDE-Test kannst du selbst herausfinden, ob deine Leberflecken oder Sommersprossen möglicherweise bösartig sind. Wie er funktioniert, erfährst du in diesem Video, schau es dir daher unbedingt einmal bis zum Ende an!

 

Damit keine verdächtigen Stellen übersehen werden, sind gute Lichtverhältnisse Voraussetzung. Der Selbst-Check sollte also in einem hellen Raum vorgenommen werden und nicht unter Zeitdruck. Dann wird systematisch vorgegangen. Stück für Stück wird die Haut von Kopf bis Fuß begutachtet und auf verdächtige Pigmentmale und Leberflecken abgesucht. Nicht direkt sichtbare Hautstellen, zum Beispiel am Rücken, lassen sich am besten mit Hilfe eines Handspiegels inspizieren. Besser ist es, wenn du von deinem Partner oder einer anderen nahestehenden Person unterstützt wirst. Auch verstecke Hautstellen wie Zehenzwischenräume oder behaarte Körperstellen sollten nicht ausgelassen werden. Bei der Selbstuntersuchung der Haut gehst du nach den folgenden, leicht zu merkenden Kriterien vor:

 

  1. A= Asymmetrie

Im ersten Schritt überprüfst du, ob all deine Muttermale eine gleichmäßige, runde Form haben, oder ob es welche gibt, deren Rand etwas anders aussieht. Falls ja, solltest du schon vor der nächsten Routine-Untersuchung mit deinem Hautarzt sprechen.

 

  1. B=Begrenzung

Als nächstes schaust du dir die Begrenzungen der Muttermale an. Wenn die Ränder schön gleichmäßig sind, dann ist das ein gutes Zeichen. Wenn sie allerdings nicht glatt, sondern gezackt, ungleichmäßig oder rau sind, dann gehe zum Hautarzt, damit dieser das ganze einmal untersuchen kann.

 

  1. C=Colour

Deine Muttermale können mit der Zeit ihre Farbe ändern, das ist auch ganz normal. Treten allerdings regelmäßige Schwankungen auf, oder sind kleine Flecken innerhalb des Muttermals zu sehen, solltest du diese untersuchen lassen.

 

  1. D=Durchmesser oder Dynamik

Wenn du bemerkst, dass eines deiner Muttermale plötzlich um mehr als sechs Millimeter wächst, dann heißt es ab zum Arzt!

 

  1. E=Erhabenheit

Es gibt Muttermale, die glatt auf der Haut liegen, aber auch welche, die etwas herausstehen. Ragt eines deiner Muttermale um mehr als einen Millimeter heraus, sollte es öfter als einmal im Jahr vom Arzt kontrolliert werden. Und auch Hautstellen, die keine Muttermale sind, können sich zu Hautkrebs entwickeln. Lasse generell alles, was auf deiner Haut nicht normal ist, besser vom Arzt checken.

 

Dieser Test ist natürlich nur eine Orientierung und sollte keinesfalls als einzige Kontrolle verwendet werden. Letztendlich sollte immer ein Arzt prüfen, ob Muttermale möglicherweise gefährdet sind oder nicht.

Um das Hautkrebsrisiko zu mindern, solltest du dich vor zu viel Sonne schützen. Ein Sonnenbrand verstärkt das Melanomrisiko erheblich und UV-Strahlen gelten nachweislich als Hautkrebsverursacher Nummer eins. Meide die Mittagssonne und verwende wasserfeste Sonnencreme.

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