Deshalb zuckst du manchmal im Schlaf

Rund ein Drittel des Lebens verbringt der Mensch mit Schlafen,1Das bestätigt dieser Beitrag. welcher für den Körper und die Psyche lebensnotwendig ist, um Energie zu tanken und Dinge zu verarbeiten. Aus diesem Grund möchte man diesen voll und ganz genießen.

Während des Schlafens kann es jedoch zu Muskelkontraktionen kommen, die meist zu Beginn des Schlafens oder währenddessen auftreten. Diese Zuckungen betreffen alle Altersgruppen und 60- 70% der Bevölkerung.2Das beweist diese wissenschaftliche Quelle. Kinder sind jedoch am meisten davon betroffen.

Einige Menschen wachen davon auf, haben Herzrasen oder atmen schwer, hingegen andere dies kaum wahrnehmen. Weshalb du im Schlaf oder beim Einschlafen zuckst, erklären wir dir in diesem Beitrag.

 

Das sind die Gründe für deine Zuckungen!

Dein Gehirn ist ständig elektrisch aktiv. Wenn du wach bist, arbeitet es schnell und während du schläfst, langsam. Wenn du nun einschläfst, verlangsamen sich deine Gehirnaktivitäten, dein Gehirn fährt langsam und schleichend herunter. Dabei pendelt dein Gehirn eine Weile zwischen entspanntem Wachsein und leichtem Schlaf hin und her.

Deinen Muskeln geht es dabei ähnlich, je nachdem wie gut du zur Ruhe kommst. Sie entspannen sich, aber spannen sich auch teilweise wieder an. Dies passiert ohne äußeren Einfluss ungezielt und in kurzen Etappen. In diesem Stadium entstehen Einschlafzuckungen, indem willkürliche Zuckungen der Muskeln in den Gliedmaßen oder auch im Rumpf beobachtet werden.

Dabei wird zwischen verschiedenen Formen von Einschlafzuckungen unterschieden. Erstens gibt es die„visuellen Einschlafzuckungen“, welche von Bildern begleitet werden. Ein Beispiel hierfür wäre ein Stolpern oder Fallen. Bei den „auditiven Einschlafzuckungen“ hingegen werden Geräusche registriert, die zu Zuckungen führen. Beide Fälle können auch während des Schlafens z.B. beim Träumen oder speziell im Alptraum auftreten.3Das bestätigt auch die DGSM. Die Auslöser können dabei dieselben sein, wie ein Stolpern, Fallen oder auch Geräusche.

 

Das sind die möglichen Auslöser

Schlafenzug und andere Faktoren wie Stress oder Angst erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass du unter Einschlafzuckungen und auch zu Zuckungen während des Schlafens neigst. Aber auch Genussmittel wie Alkohol und Tabak können zu verstärkten Zuckungen führen. Wenn das nächtliche Muskelzucken hingegen einen krampfartigen Charakter annimmt, kann auch ein Magnesiummangel die Ursache darstellen, welches die verschiedenen Aktivitäten zwischen den Nerven zu den Muskeln beeinträchtigt.

Neben den eher harmlosen Gründen kann aber auch die Ursache eine ernsthafte Krankheit wie eine Epilepsie oder das Restless-Leg-Syndom sein. Bei der zweitgenannten Krankheit handelt es sich um eine Erkrankung, bei der du ein deutliches Unwohlsein und eine starke Nervosität in den Beinen verspürst. Welche Präparate dir in diesem Fall dabei helfen, Einschlafzuckungen zu vermindern, musst du mit deinem Arzt absprechen. Gleiches gilt für eine Epilepsie, denn hier können dir nur die vom Arzt empfohlenen Medikamente etwas Erleichterung schaffen.

 

Sollte ich einen Arzt aufsuchen?

Falls du häufiger bzw. langfristig unter Zuckungen leidest und damit eine erhebliche Veränderung deiner Schlafqualität feststellst, es sogar zum Schlafwandeln führt oder du ständig aufwachst, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Da Zuckungen im Schlaf meist psychologischer Natur sind, kann dir auch ein Psychologe helfen.

Aber falls nicht, mach dir keine Gedanken, denn solche Zuckungen sind gesundheitlich vollkommen harmlos! Du kannst also hoffentlich weiterhin wie ein Baby schlafen.

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