Blasen an den Füßen – DIE 4 besten Hausmittel

Blasen entstehen, wenn eine Hautstelle ungewohnt stark belastet wird. Ursache dafür kann zum Beispiel ein zu enger Schuh sein oder einer, der noch nicht eingelaufen ist. Reibt das Material dauerhaft an einem bestimmten Fußbereich, können sich dort die oberen von den unteren Hautschichten ablösen. Es bildet sich ein kleiner Hohlraum, in den Gewebeflüssigkeit einfließen kann. Meistens merkt man schon während des Ausflugs, dass eine Stelle im Schuh scheuert und anschließend beginnt zu brennen. Doch was tun, wenn es so weit gekommen ist? Wir verraten dir im Folgenden die besten Hausmittel gegen Blasen und wie du diese vorbeugen kannst.

 

  1. In Kamillentee baden

Kamille hat eine beruhigende und entzündungshemmende Wirkung. Nehme 3 Beutel Kamillentee, koche diese auf und lasse sie 10 Minuten ziehen. Rühre dann 1TL Natron ein und bade deine Blase in dieser Lösung. Befindet sich die Blase an einer Stelle, die du nicht so einfach baden kannst, dann nehme ein Stück Mull, tränke es mit der Kamillentee-Lösung und lege es auf die Blase.

 

  1. Gewebeband

Jogger wenden diesen Trick ständig an. Du wäschst dazu deine Füße und tupfst die Blase mit Alkohol ab. Dann legst du ein kleines, dünnes Stück Mull darauf und klebst darüber ein Stück Gewebeband. Achte darauf, dass es glatt anliegt, ohne Falten zu werfen. Diese Maßnahme wirkt auch vorbeugend gegen Blasen.

 

  1. Teebaumöl

Teebaumöl regt den Heilungsprozess der beschädigten Haut an, wirkt antibakteriell und reduziert das Risiko einer Infektion. Verdünne das Teebaumöl mit Wasser im Verhältnis 1:3 und gib die Mischung auf einen Wattebausch, um diesen auf der betroffenen Stelle anzudrücken. Lasse dies 10 Minuten einwirken. Spüle die Blase dann mit kaltem Wasser ab und wiederhole die Behandlung für mehrere Tage zwei- bis dreimal täglich.

 

  1. Aloe Vera

Aloe Vera ist als Heilpflanze sehr beliebt und kann dir auch bei einer Blase helfen. Solltest du eine solche im Haus haben, dann brauchst du nur ein Blatt abschneiden und das darin befindliche Gel vorsichtig auf die Blase auftragen. Aloe Vera beschleunigt die Heilung, wirkt entzündungshemmend und gibt Feuchtigkeit ab. Die Anwendung kannst du 3x täglich wiederholen.

 

  1. Blase aufstechen

Wenn eine Blase sehr groß ist, oder sich an einer ungünstigen Stelle befindet, wo sie ohnehin bald aufreißt, kann es sinnvoll sein, wenn du sie aufstichst. Die Infektionsgefahr ist dadurch allerdings höher. Desinfiziere in jedem Fall die Nadel und die Blase zuvor mit Alkohol. Steche die Blase dann an ein oder zwei Stellen ein und drücke die Flüssigkeit vorsichtig heraus. Trage danach ein antibiotisches Mittel auf und klebe die Wunde mit einem Pflaster ab.

 

Falls deine Blase größer als 5cm ist, oder sie sich infiziert hat, dann solltest du einen Arzt aufsuchen. Anzeichen für eine Infektion sind Rötungen, gelbe Krusten, eitrige Stellen, Schmerzen und Fieber. Diabetiker sollten vorsichtshalber auch kleine Verletzungen und Blasen an den Füßen grundsätzlich dem Arzt zeigen.

 

Wie kann man einer Blase vorbeugen?

Da eine Blase sehr schmerzhaft ist, solltest du es am besten gar nicht erst so weit kommen lassen. Kaufe dir Schuhe, die bequem sitzen und groß genug sind. Laufe deine Schuhe vor dem ersten längeren Ausflug gut ein, damit Blasen keine Chance haben zu entstehen. Hast du gewisse Problemstellen, an denen öfter eine Blase entstehet, dann kannst du diese vorbeugend mit einem Pflaster oder Tapeverband abkleben.

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