Alzheimer und Demenz verhindern – Mit diesen 9 Tipps

Jeder, der einen Verwandten mit jeglicher Art von Demenz hat, weiß ganz genau, wie groß dieser Einfluss auf die gesamte Stimmung der Familie hat. Die häufigste Art der Demenz ist Alzheimer und leider gibt es bis jetzt keine Heilung dafür. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. berichtet über gegenwärtig 1,6 Millionen in Deutschland lebende Demenzkranke, von welchen zwei Drittel von der Alzheimer-Krankheit betroffen sind. Jahr für Jahr treten etwa 300.000 Neuerkrankungen auf. Während Medikamente helfen können, die Symptome zu reduzieren, ist eine Heilung der Krankheit bis jetzt noch nicht gefunden. Was Sie jedoch tun können, ist, sich diese 9 Dinge anzugewöhnen oder zu vermeiden, um Ihr Gehirn zukünftig vor Demenz zu schützen:

 

  1. Aufhören zu rauchen

Rauchen beschädigt viele Teile des Körpers, einschließlich das Gehirn. Studien haben aufgezeigt, dass Raucher ein 45 Prozent höheres Risiko einer Erkrankung an Alzheimer mit sich bringen im Vergleich zu Nichtrauchern. Ein weiterer Grund, dendlich mit dem rauchen aufzuhören!

 

  1. Mehr Vitamin B12

Vitamin B kann vor Demenz schützen. Laut einer Studie von Forschern eines renommierten medizinischen Instituts in Finnland, könnte ein hohes Maß an Vitamin B12 das Alzheimer-Risiko unter den älteren Menschen reduzieren. Im Allgemeinen leiden viele ältere Menschen an einem Vitamin B12-Mangel, daher ist es noch wichtiger, die Aufnahme zu erhöhen. Gute Quellen für Vitamin B12 sind Eier, Fleisch, Fisch und alle Meeresfrüchte.

 

  1. Werde aktiver

Versuche so gut es geht, regelmäßig zu trainieren – denn dies stimuliert den ganzen Körper. Um chronische Erkrankungen zu vermeiden, ist es am besten, jeden Tag mindestens eine halbe Stunde zu trainieren. Es ist außerdem ratsam, deinen Blutdruck im Auge zu behalten, indem du ihn oft überprüfst. Wenn du im mittleren Alter bist und einen erhöhten Cholesterin-Wert verzeichnest, hast du automatisch ein höheres Demenz-Risiko.

 

  1. Vitamin D

Es gibt eine starke Verbindung zwischen Vitamin D-Mangel und Alzheimer/Demenz. 2014 hat eine große US-Studie aufgezeigt, dass ein schwerer Vitamin-D-Mangel das Alzheimer-Risiko um zirka 125 Prozent erhöht. Die Forscherin Miia Kivipelto erzählte dem schwedischen SVT: „Ich denke, Vitamin D kann ein wichtiger Teil des Puzzles sein, um Alzheimer zu verhindern.“

Versuche demnach,  dich so viel wie möglich in der Sonne aufzuhalten und in den dunkleren Wintermonaten mit einem Vitamin-D-Präparat nachzuhelfen.

 

  1. Kaffee trinken

Bist du ein Kaffeetrinker? Großartig – denn dies könnte dein Gehirn schützen.

Kaffee ist ein starkes Antioxidans mit einer Menge an Magnesium. Dies bedeutet, dass Kaffee das Risiko der Alzheimer-Krankheit um 50 Prozent reduzieren kann. Eine Studieaus Italien hat im Jahr 2015 behauptet, dass genau eine Tasse pro Tag ausreicht – so in etwa „a cup a day keeps the Alzheimer’s away“.

 

  1. Schütze deinen Kopf

Es gibt einen Zusammenhang zwischen Kopfverletzungen, z.B. Schlägen auf den Kopf, und Demenz. Eine Studie aus den USA besagt, dass eine traumatische Hirnverletzung das Risiko einer Entwicklung der Alzheimer-Krankheit verdoppeln kann. Achte daher darauf, dass du einen Helm trägst, wenn du Fahrrad oder Schlittschuh fährst.

 

  1. Weniger Alkohol trinken

Wenn du zu viel Alkohol zu dir nimmst, steigerst du das Risiko, an Demenz zu erkranken. Obwohl es Studien gibt, die darauf hindeuten, dass ein Glas Wein pro Tag den durch Alzheimer verursachten Tod verhindern kann, soll ein zu hoher Alkoholkonsum genau den entgegengesetzten Effekt erzielen.

 

  1. Trainiere dein Gehirn

Der Geist sollte als Muskel behandelt werden, so muss er durch Trainieren in Form gehalten werden. Daher ist es wichtig, das Gehirn gezielt durch Aktivitäten wie Lesen oder Kreuzworträtsel lösen, zu stimulieren. Haben keine Angst davor, neue Dinge auszuprobieren – denn wenn du versuchst, etwas neues zu erlernen, ist dein Gehirn dazu gezwungen, sich zusätzlich anzustrengen, was im Gegenzug seine Funktion erhöht.

 

  1. Ruhe und Entspannung

In jüngster Zeit haben Forscher einer zunehmend klare Verbindung zwischen Stress und Demenz festgestellt. Stress ist jedoch etwas, das von Person zu Person unterschiedlich gemessen wird, was es erschwert, genau zu sehen, wie er die Entwicklung von Alzheimer beeinflusst. Was wir jedoch wissen, ist, dass Schlaf für das Gehirn sehr wichtig ist. Schlafmangel kann zu Demenz führen. Einer schwedischen Studie zufolge sind Männer, die an Schlafstörungen leider, einen immer höher werdenden Risiko an Demenz ausgesetzt.

 

Wenn du also in Zukunft nicht an Demenz oder Alzheimer erkranken möchtest, dann solltest du dir diese Tipps zu Herzen nehmen. Achte auf dein Gehirn, damit es noch lange wunderbar funktioniert!

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